Domina, ach Domina

Text: Peter Scholz; Musik/Arrangement: Mirko Moeller

 

Ich kenne einfach keinen Stress,
Ob im Büro, ob im Kongress.
Ich bin der Boss, der Supermann,
Die Hosen, die hab ich stets an.

Aber dann so ab und zu,
Da braucht mein Ego auch mal Ruh',
Da will ich nicht der Starke sein
Und kauf mich bei 'ner Herrin ein.

Ihr zahl ich gern fünf hundert Mark
Und mach mir einen schönen Tag.

Ach Domina, ach Domina,
Deine Peitsche peitscht so wunderbar,
Aber erst dein Nagelset
Ist geiler als ein Himmelbett.

Lass mich an deiner Leine laufen,
Sonst muss ich die Haare raufen.
Hast du mich dann kahl rasiert,
Läuft bei mir alles wie geschmiert.


Drum greife ich zum Telefon,
Da quält mich deine Stimme schon:
Für mich hast du heut keine Zeit,
Du sagst, dir tuts auch gar nicht Leid.

Das bringt mich total in Fahrt,
Und ich keuch in den Apparat.
Die Schnur zerreiß ich Stück für Stück.
Mein Gott, denk ich, halt dich zurück.

Blamier dich nicht vor dieser Frau.
Du dienst nur ihr und weißt genau:

Ach Domina, ach Domina,
Deine Peitsche peitscht so wunderbar,
Aber erst dein Nagelset
Ist geiler als ein Himmelbett.

Lass mich an deiner Leine laufen,
Sonst muss ich die Haare raufen.
Hast du mich dann kahl rasiert,
Läuft bei mir alles wie geschmiert.


Vor dir ist meine Seele nackt,
Was ich versteck, hast du geknackt.
Seit ich dich kenn', fühl ich mich stark,
Ich zieh mich schon mal aus im Park.

Anstatt mich jetzt zu malträtieren,
Soll ich 'ne Weste ausprobieren.
Die Psychiatrie, die ist zwar gestern,
Doch will ich endlich Ketten, Schwestern!

Ach Domina, ach Domina,
Deine Peitsche peitscht so wunderbar,
Aber erst dein Nagelset
Ist geiler als ein Himmelbett.

Lass mich an deiner Leine laufen,
Sonst muss ich die Haare raufen.
Hast du mich dann kahl rasiert,
Läuft bei mir alles wie geschmiert.